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Was ist der Unterschied zwischen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit?

Wohnungslos ist, wer keine Wohnung besitzt bzw. keinen Mietvertrag hat. Das sind zum Beispiel Menschen, die in Notunterkünften untergebracht sind, die als Selbstzahlende in Pensionen leben oder die vorübergehend bei Verwandten oder Bekannten unterkommen. Als obdachlos werden Menschen bezeichnet, die ohne jegliche Unterkunft auf der Straße leben.

Wo gehen Obdachlose auf Toilette? Wo können sie duschen?

Wenn man lange unterwegs auf die Toilette muss, aber gerade keine in der Nähe ist, so ist das unangenehm. Für obdachlose Menschen ist dies der Alltag. Viele WCs in der Stadt kosten Geld. Bleibt der Park oder eine geschützte Ecke. Duschen und Wäsche waschen ist während der Öffnungszeiten in Wohnungsloseneinrichtungen, wie der Tagesstätte Olga46, möglich.

Wie wird man obdachlos?

Hier kommen meist viele Dinge zusammen: Zerwürfnisse in der Familie, Schicksalsschläge, prekäre Jobsituationen, psychische Krankheiten, Sucht oder ein Gefängnisaufenthalt können genauso zum Verlust der Wohnung beitragen wie ein Einkommen, das nicht mehr ausreicht, um steigende Mieten zu zahlen. Wachsen die persönlichen Probleme über den Kopf, verlieren manche den Überblick und kommen ihren Pflichten nicht mehr nach. Wer seine Miete nicht mehr zahlt, erhält irgendwann eine Räumungsklage.

Wie reagiere ich auf Obdachlose? Wie kann ich helfen?

Ich sollte meinem Gegenüber immer Achtung erweisen, auch wenn er oder sie ein ungepflegtes Erscheinungsbild hat oder sich sozial auffällig verhält. Hilfreich ist, wenn ich ein freundliches Wort sagen oder ein Gespräch anbieten kann. Wenn ich einem bettelnden Menschen Geld gebe, sollte ich akzeptieren, dass er es nach seinen eigenen Vorstellungen ausgibt. Es hilft auch, soziale Organisationen mit Geld- oder Sachspenden zu unterstützen oder ehrenamtlich mit zu arbeiten.