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Arm im reichen Stuttgart?

Im reichen Stuttgart sind mehr als zehn Prozent aller EinwohnerInnen auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen. Und das betrifft nicht nur Menschen, die keine Arbeit haben, sondern auch viele, die einfach zu wenig verdienen. Zusammen sind das mehr als 60.000 Menschen – eine große Kleinstadt.

 

Für Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen ist Stuttgart ein kaum zu finanzierendes Pflaster. Wie soll sich eine Krankenschwester mit einem Nettoverdienst von 1.700 Euro eine Miete von 1.200 Euro leisten? Ist eine Stadt noch lebens- und liebenswert, wenn nur reiche Menschen in ihr wohnen?

 

Wir möchten, dass Stuttgart für alle da ist! Und dass hier alle Menschen in Würde leben können. Menschen, die sich oft das Wenigste nicht leisten können, haben ein Recht darauf, dass wir sie unterstützen. Dazu kann auch eine warme Mahlzeit, eine Dusche, frische Kleidung und ein Ort für ein paar Stunden im Warmen gehören.

StuttgarterInnen leben in Armut

StuttgarterInnen fehlt ein Zuhause

Menschen in BaWü sind armutsgefährdet

Menschenwürde – was ist das?

Menschenwürde kann man sich nicht erarbeiten oder verdienen. Menschenwürde ist auch keine Eigenschaft wie Intelligenz, Schönheit oder Großzügigkeit. Jeder Mensch hat diese Würde, einfach weil er ein Mensch ist. Sie zu achten, zu respektieren und auch zu verteidigen ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben, die wir als Menschen haben.

Vieles kann die Würde des Menschen bedrohen: Dazu gehört auch, in einer reichen Gesellschaft in Armut zu leben. Sich vieles nicht leisten zu können, manchmal sogar Hunger zu haben und vor allem nicht dazuzugehören. In Armut und gleichzeitig menschenwürdig zu leben, ist sehr schwer. Die Menschenwürde aber ist die Grundlage unseres Menschseins.

Warum "ein Stück Menschenwürde"?

Wer keinen Ort hat, an dem er sich ausruhen kann oder nicht genug zu essen, wer von Bildung, Kultur, vom Miteinander in der Gesellschaft ausgeschlossen ist, der ist in seiner Menschenwürde verletzt. Und würdelos ist es auch, auf der Straße zu leben und oft keinen Ort zu haben, um den menschlichsten Bedürfnissen nachzugehen. Menschenwürde ist nicht teilbar, aber vieles kann sie verletzen.

Was hat das mit mir zu tun?

Menschenwürde, Menschenrechte und Menschenpflichten sind die Grundlagen für eine gerechte, für eine menschliche Gesellschaft. Diese Werte zu leben und auch für sie zu streiten ist die Aufgabe von uns allen. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass unsere Stadt für alle lebenswert ist. Wir zusammen können eine lebenswerte Stadt für alle schaffen.

 

 

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